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Kategorie: Aktuell

Rundgang durch das Kieswerk Sutz – Einblicke in die Welt der Kreislaufwirtschaft

Rundgang durch das Kieswerk Sutz – Einblicke in die Welt der Kreislaufwirtschaft

Woher kommen die Rohstoffe für unsere Strassen, Häuser und Bauwerke? Wie können wertvolle Materialien wiederverwendet werden, anstatt sie zu entsorgen? Und welche Bedeutung hat ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen für die Zukunft unserer Region?

Diesen und weiteren Fragen widmete sich Ende Juni 2026 ein Abendspaziergang durch das Kieswerk Sutz der Hurni Gruppe. Rund 40 interessierte Sutzerinnen und Sutzer nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und sich aus erster Hand über die Gewinnung, Aufbereitung und Wiederverwertung von Baustoffen zu informieren.

Während der Führung erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die täglichen Abläufe des Kieswerks sowie in die Bedeutung natürlicher Rohstoffe für die Bauwirtschaft. Ein besonderer Fokus lag auf der Kreislaufwirtschaft: Es wurde aufgezeigt, wie mineralische Baustoffe aufbereitet und wieder in den Materialkreislauf zurückgeführt werden können. Gleichzeitig wurden die Herausforderungen und Chancen eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen anschaulich vermittelt.

Die Hurni Gruppe bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für das grosse Interesse und den regen Austausch. Der Rundgang zeigte eindrücklich, wie wichtig Transparenz, Innovation und Nachhaltigkeit für die Zukunft des Bauens sind.

Beim anschliessenden Umtrunk bot sich den Gästen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und die Gespräche in ungezwungener Atmosphäre weiterzuführen.


Mitarbeiteranlass im Logistikzentrum Ipsach

Mitarbeiteranlass im Logistikzentrum Ipsach

Am 19. Juni 2026 lud die Hurni Gruppe ihre Mitarbeitenden zum traditionellen Mitarbeiteranlass ins Logistikzentrum Ipsach ein. Der Abend bot die passende Gelegenheit, allen Mitarbeitenden für ihren täglichen Einsatz und ihr grosses Engagement herzlich zu danken.

Bei bester Stimmung verbrachte das Hurni-Team ein gemütliches Beisammensein mit feinem Essen, erfrischendem Glacé und abwechslungsreichen Fahrsimulatoren, die für viel Spass und einen freundschaftlichen Wettkampf sorgten. Besonders wertvoll waren jedoch die vielen persönlichen Begegnungen, die anregenden Gespräche und das gemeinsame Lachen – Momente, die den starken Zusammenhalt innerhalb der Hurni Gruppe einmal mehr spürbar machten.

Neue Fahrzeuge stärken die Flotte der Hurni Gruppe

Neue Fahrzeuge stärken die Flotte der Hurni Gruppe

Die Hurni Gruppe investiert kontinuierlich in einen modernen und leistungsfähigen Fahrzeugpark. Mit zwei neuen Fahrzeugen wird die Flotte nun gezielt erweitert – für noch mehr Effizienz, Flexibilität und Schlagkraft im täglichen Einsatz.

Leistungsstarker Fahrmischer im Einsatz

Mit einem neuen 5-Achs-Fahrmischer der neuesten Generation baut Hurni Kies und Beton seine Transportkapazitäten weiter aus. Das Fahrzeug verfügt über ein Fassungsvermögen von 10 m³ sowie ein Gesamtgewicht von 40 Tonnen und bringt damit ordentlich Leistung auf die Strasse.

Der moderne Fahrmischer ermöglicht eine noch effizientere und termingerechte Belieferung von Baustellen. Gleichzeitig erhöht er die Flexibilität im Alltag und sorgt dafür, dass auch anspruchsvolle Projekte zuverlässig umgesetzt werden können.

Flexibles Hakengerät für vielseitige Einsätze

Auch im Bereich Transport und Entsorgung gibt es Zuwachs: Die Funicar Muldenzentrale erweitert ihre Flotte um ein neues
4-Achs-Hakengerät für Abrollcontainer.

Das Fahrzeug kommt insbesondere in der Kommunal- und Industrieentsorgung zum Einsatz und überzeugt durch seine Vielseitigkeit. Je nach Bedarf ist es solo oder in Kombination mit einem 2-Achs-Mulden-Kippanhänger unterwegs. Dadurch wird maximale Flexibilität im Einsatz gewährleistet.

Mit einer Nutzlast von 18,2 Tonnen im Solobetrieb und bis zu 21,7 Tonnen mit Anhänger bietet das Fahrzeug eine hohe Transportkapazität und trägt massgeblich zu effizienten Abläufen bei.


Verstärkung in der Geschäftsleitung

Verstärkung in der Geschäftsleitung

Per 1. April 2026 verstärkt Herr René Frey als Leiter Logistik und Mitglied der Geschäftsleitung unser Unternehmen.

René Frey verfügt über langjährige Führungserfahrung in verschiedenen Unternehmen. Seit 2008 ist er in der Kies- und Betonbranche aktiv. Vorgängig war er als stellvertretender Geschäftsführer tätig.

Er übernimmt die Aufgaben von Hans-Peter Kocher im Bereich Logistik sowie zusätzliche Funktionen innerhalb der Organisation. Hans-Peter Kocher tritt altersbedingt aus der Geschäftsleitung zurück und wird sein Arbeitspensum schrittweise reduzieren. Künftig wird er als Projektleiter im Bereich Bodenverbesserung tätig sein.

Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass dieser Personalentscheid das Führungsteam stärkt und einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Nachfolgeregelung leistet.

Engagement für Verantwortung und Nachhaltigkeit

Engagement für Verantwortung und Nachhaltigkeit

Die Hurni Gruppe bekennt sich mit ihrer Unternehmenscharta klar zu ethischem, ökologischem und sozial verantwortungsvollem Handeln. Als traditionsreiches Familienunternehmen verpflichtet sie sich zur Einhaltung aller geltenden Gesetze, zu fairem und korruptionsfreiem Wettbewerb sowie zum Schutz der Menschenrechte.

Die Hurni Gruppe fördert eine respektvolle, sichere und diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung und setzt sich aktiv für Umwelt- und Klimaschutz ein. Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft sind feste Bestandteile ihrer täglichen Tätigkeit.

Mit dieser Charta unterstreicht die Hurni Gruppe ihren Anspruch, Verantwortung zu übernehmen – gegenüber Mitarbeitenden, Partnern, Kunden und der Umwelt.

Hohe Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards

Hohe Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards

Die Hurni-Gruppe erfüllt hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards und setzt sich konsequent für einen schonenden Umgang mit Natur und Umwelt ein. Zu diesem Ergebnis kommt das Audit von Baustoff Kreislauf Schweiz.

Das Inspektorat von Baustoff Kreislauf Schweiz unterstützt Kantone und Behörden beim Vollzug umwelt- und abfallrechtlicher Vorschriften für Kieswerke, Steinbrüche, Abbaustellen, Aufbereitungsanlagen und Recyclingplätze. In 20 Kantonen sowie im Fürstentum Liechtenstein führen speziell ausgebildete Inspektorinnen und Inspektoren im Auftrag der Behörden Betriebskontrollen durch.

Anhand eines einheitlichen Auditkatalogs werden über 90 % der Branchenbetriebe geprüft. Dabei wird sichergestellt, dass Bewilligungen, Planungen und gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Gleichzeitig stärkt das Inspektorat einen anerkannten Branchenstandard, die Zusammenarbeit mit Behörden und Fachstellen sowie die Baustoff-Kreislaufwirtschaft.

Die Einhaltung der Anforderungen wird jährlich mit dem Inspektionszeichen von Baustoff Kreislauf Schweiz bestätigt.


RECYCLEN STATT DEPONIEREN

RECYCLEN STATT DEPONIEREN

Im aktuellen Baustein zeigen wir unter anderem, wie konsequentes Recycling Abfall reduziert und wertvolle Rohstoffe im Kreislauf hält.

Durch die mehrfache Nutzung und sorgfältige Aufbereitung von Materialien schonen wir natürliche Ressourcen und stärken den Baustoffkreislauf nachhaltig.

Nachhaltigkeit bedeutet für uns jedoch mehr als moderne Technik: Sie lebt von den Menschen dahinter. Deshalb stellen wir in diesem Baustein Francisco Llamas, Standortleiter der Deponie Finsterhennen, vor. Er gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag und zeigt, wie Engagement und Fachwissen tagtäglich zu effektivem Umwelt- und Ressourcenschutz beitragen.

Dies und mehr finden Sie in der 13. aktuellen Ausgabe des BAUSTEINS.

Industriebau mit komplexer Baugrube

Industriebau mit komplexer Baugrube

Für den Bau eines Industriebauwerks wurde im Grundwasser eine aufwändige Baugrube erstellt. Nach dem Abtragen der obersten Erdschicht wurden grosse Mengen Material ausgehoben und abtransportiert. Mehrere hundert Lastwagenfahrten waren nötig. Zusätzlich wurden ca. 1’200 m³ Kies eingebracht und der nicht tragfähige Untergrund durch spezielles Steinmaterial ersetzt. Die Baugrube umfasst etwa 1’600 m².

Das sich das Projekt m Grundwasserbereich befindet, musste dieses kontinuierlich abgepumpt, in Becken behandelt und umweltgerecht zurückgeführt werden. Sechs Pumpen übernahmen diese Aufgabe.

Die Sicherung der Baugrube erfolgt durch eine aufgelöste Bohrpfahlwand, die sowohl die Stabilität als auch die Betriebssicherheit während der Bauphase sicherstellt.


Kiesabbau und Archäologie – ein spannender Einblick vor Ort

Kiesabbau und Archäologie – ein spannender Einblick vor Ort

Am Donnerstag, 18. September 2025, fand in Kallnach ein öffentlicher Abendspaziergang in der Kiesgrube der Hurni Kies- und Betonwerk AG statt. Rund um das Thema „Kiesabbau und Archäologie“ informierten Vertreterinnen und Vertreter des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern, der Hurni Kies- und Betonwerk AG sowie des Burgerrats Kallnach.

Die Teilnehmenden erhielten spannende Einblicke in die laufenden archäologischen Untersuchungen, die immer wieder Spuren früherer Besiedlungen im Kiesabbaugebiet sichtbar machen. Gleichzeitig erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die moderne Kiesgewinnung und die Arbeitsweise im Betrieb. Darüber hinaus ermöglichte der Spaziergang einen regen Austausch zwischen Fachleuten und der Bevölkerung.

Fazit: Der Anlass war informativ und abwechslungsreich zugleich. Er zeigte eindrucksvoll, dass Rohstoffgewinnung und Kulturgüterschutz keine Gegensätze sein müssen, sondern durch konstruktive Zusammenarbeit voneinander profitieren können.